Paperback: 11,99 Euro
ebook: 5,99 Euro

worum es
geht?

Um Onlinedating.


Klingt unterhaltsam? Ist es auch.
Und pur.
Und ungeschönt.
Und amüsant.

Und - in der Tat - alles erlebt.

In diesem autobiografischen Roman nimmt dich die Autorin mit auf ihre Reise im Dating-Dschungel. Unverblümt erzählt sie von ihren Begegnungen, die sie unter dem Nickname „Emma“ hat. Da ist der Münchhausener, der unerwartet die Detektivin in ihr weckt. Oder der Bauingenieur mit dem sächsischen Restakzent, der sich im Partnerlook daten möchte. Der Mann in Schwarz hält sich für unwiderstehlich und der kleine Maurer ist es fast. Sie stellt fest, dass fragwürdige Fotos männlicher Körperregionen und Tränen eng beieinanderliegen können. Dass auch Architekten nicht vor Statikproblemen gefeit sind. Und dann begegnet sie dem Musiker - der so ganz anders ist.

Zwischen herzerfrischenden Lachanfällen und absurden Momenten, schreibt Claudine Adams offen und feinfühlig über Verlangen, Sex und Fantasien. Über freie Glücksmomente - aber auch über all die Emotionen, die uns nicht sehr willkommen sind. Denn Chats und Begegnungen, die vielversprechend anfangen und absurd enden, können frustrierend und tränenreich sein. Selbstzweifel inbegriffen. Die Autorin plädiert dafür, dass wir alle mutiger wagen sollten, denn letztlich suchen wir alle das Gleiche. 

Zusätzlich geht es in diesem Buch um die Gesamtidee „Onlinedating“.

  • Wie gestalten sich Profile? Was findet man immer wieder? Was lässt sich schnell aus ihnen ableiten?

  • Sammlung von lustigen und abschreckenden Profiltexten und Nicknames

  • Was sind Ghosting, Pigging und co.? Gab es das schon immer?

Lasst euch mitnehmen …

… auf eine humorvolle und klug beobachtete Reise in die Welt der digitalen Partnersuche. Für Singles, Nichtsingles, Halbsingles und Baldsingles – unterhaltsam und intelligent!

Was …

… hast du aus deinen Erfahrungen beim Onlinedating mitgenommen?

Ich habe viel dazugelernt. Über Männer und Frauen. Wir sind uns in einigen Dingen viel ähnlicher, als ich immer geglaubt habe. Wo auch ich bei mir feststellen musste, dass ich fälschlicherweise noch in Kategorien, wie »typisch weiblich« oder »typisch männlich« gedacht habe. Das geht schon los bei der Wahl eines Nickname. Den benutzen immer noch viele. Dabei ist zB. der Hang zum Verniedlichen - ich nenne es immer »Bussi-auf-Bauchi-Typ«, eher eine Frage des Geschmacks, vielleicht ein Spiegel des Charakters, aber völlig geschlechtsunabhängig. Männer, die sich zB. »Täubchen« nannten, gab es genauso, wie Frauen, deren Nickname »Schmusekatze« war. Das war völlig neu für mich.

Und ja - über mich.

Ich möchte mehr ich selbst sein, mit all meinen Facetten. Ich glaube, gerade wir Frauen neigen noch sehr dazu, gefallen zu wollen. Angepasst zu sein. Nicht »unbequem« sein zu wollen. »Sei schön lieb.« Welche Frau kennt nicht diesen Satz aus ihrer Kindheit? Viele Männer scheren sich da recht wenig drum. Ihre Schwierigkeiten liegen woanders. Viele haben immer noch zu wenig Zugang zu ihren Gefühlen, gerade zu denen, die sie in ihren Augen vermeintlich zu emotional, zu weich und damit »unmännlich« erscheinen lassen. Diese Art der Gefühle sind nur im Fußballstadion und bei Krankheit erlaubt. Und solange wir Mütter und Väter unseren Söhnen nicht beibringen, dass auch Indianer Schmerz kennen und Rotz und Wasser zu heulen auch völlig in Ordnung und ein Zeichen von Mut sein kann, wird sich das auch nicht ändern. Besonders wir Frauen sitzen an der Quelle und sind uns dessen noch viel zu wenig bewusst.

In der Welt des Onlinedatings bekommen wir die Problematiken unserer heutigen Zeit gespiegelt – in gebündelter Form. Gerade dort spüren wir die kollektive Jagd nach guten Gefühlen, die manchmal an Wahn grenzende Selbstoptimierung unserer Tage.

„Schlechte“ Gefühle sind nicht en vogue, Risiken werden oft vermieden, das eigene Herz geschont. Das nervt mich. Wir alle sollten lernen, bunter und mutiger zu denken, unerschrockener zu wagen, zu riskieren, hinzufallen und wieder aufzustehen, zu weinen, zu fluchen und zu lachen – und bestenfalls mit viel Herz & Verstand. Denn letztlich suchen wir doch alle das Gleiche.

Wir alle wollen geliebt werden und zwar so wie wir sind - ob wir uns das eingestehen oder nicht.

Warum …

… hast du dieses Buch geschrieben?

Schon eine meiner ersten Begegnungen war so absurd, dass mir der Gedanke kam, ich müsse sie aufschreiben. Als mehrere folgten, lustige, sinnliche und auch solche, die wie ausgedacht wirkten, wurde aus dem flüchtigen Gedanken ein echter Wunsch. Ich fing an, über das Konzept »Onlinedating« nachzudenken, meine Erfahrungen dort zu reflektieren. Ich wollte meine Erlebnisse teilen, den mitunter kuriosen Erfahrungen eine Stimme geben. Unterhaltsam und trotzdem authentisch. Ohne Kalendersprüche oder einem Klischeeprinzen am Ende - mit einem Schuss Humor, aber ohne zu urteilen.

Wenn ich Freund*innen von meinen Chats und Dates erzählte, erntete ich meist Unglauben, Kopfschütteln und Lachanfälle. Irgendwann hat mich das irritiert. Ich konnte unmöglich die Einzige sein, die schräge Erfahrungen dort gemacht hatte. Das wäre ja fatal …

… also wurde der Wunsch noch intensiver, ein Buch daraus zu machen. Ich wollte Singles Mut machen. Ich glaube, Mut zu geben fängt damit an, wenn wir dem anderen vermitteln können, dass er nicht alleine mit seinen Erlebnissen ist. Dass es andere Menschen gibt, denen es ähnlich ergangen ist. Denn dann fühle ich mich selber nicht mehr als Freak, fühle mich verstanden, verbunden. Und daraus kann Stärke wachsen, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit.

Leserstimmen …